Traffic And Weather
Kalt schauts draußen aus und eigentlich sollte ich ja lernen. Also hab ich ein wenig Zeit euch musikalisch auf dem Laufenden zu halten.
Ich war zwar nie ein großer Kosheen-Fan aber ein “live”-Konzert, damals im Votivpark, hat zumindest mein Interesse für dieses Album geweckt. Der nette Pop-Rockige Eindruck den sie da hinterlassen haben hat aber leider nicht viel mit dem Album “Damage” zu tun, dass stark von der Elektronik geprägt ist und jedem Song dancige Melodien verleiht. Nicht ganz meins, aber Songs wie “Overkill“, die aktuelle Single, oder “Thief” sind recht gut.
Idlewild kann man kennen, da sie mit “Live in a hiding place” einmal eine sehr nette Single veröffentlicht haben. Das aktuelle Album “Make Another World” ist da zwar wesentlich rockiger, aber keineswegs schlechter. Ganz im Gegenteil. Die Platte hat zwar jetzt nicht unbedingt potentielle Tophits zu bieten aber glänzt durch extrem gute und, nach mehrmaligem Hören, auch eingängige Melodien.
Ein Album, das man durchhören kann, will und wird. “No emotion” ist dabei der stärkste Song.
Grant Lee Phillips – Strangelet
Grant Lee Phillips, das ist ein Singer/Songwriter dessen Musik bisher wohl viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Zwar kann er sich damit rühmen Weltweit bekannt zu sein, immerhin spielt er doch den Troubadour in der erfolgreichen TV-Serie „Gilmore Girls“, doch hat das noch nicht gereicht den endgültigen Durchbruch zu schaffen. Ein Umstand der sich durch sein fünftes Album “Strangelet” (Die Astrophysiker unter uns wissen, was das heißt) ändern könnte, denn diese CD bietet Musik für jede Stimmung, transportiert durch, wie könnte es anders sein, die Gitarre.
Besonders empfehlenswert sind dabei die Songs “Runaway“, “Soft Asylum (No way out)“, “Fountain Of Youth” und “Chain Lightning“.
Fountains Of Wayne – Traffic And Weather
Bestärkt durch die Erfahrung noch nie etwas Schlechtes von den Fountains Of Wayne gehört zu haben, ist es ein leichtes sich diesem Album zu widmen. Durch Songs wie “Maureen” bestärkt ist die Erwartung gar so hoch, dass ich schon den Hit des kommenden Sommers suche.
– Vergeblich, denn leider präsentiert sich “Traffic And Weather” weniger rockig als erwartet. Man findet zwar haufenweise nette und fröhliche Lieder (wie “92 Subaru“) aber leider Nichts, dass ich als Hit bezeichnen würde. Schade.
Es ist eben ein gemütliches Album geworden, das Einflüsse aus Pop (aber eher der aus den 80ern) und Country vereint. Als Hintergrundmusik sicher geeignet. Dabei herausstechen könnten am ehesten die Songs “Someone to love“, “Hotel Majestic” und “New routine“, wahrscheinlich werden sie es aber nicht.
Anmerkung: Ich bin jetzt frustriert genug um wieder lernen zu gehen. Ich hoffe der Artikel war informativ. Viel Spaß beim durchhören der Lieder.

01 Jun 2007 05:03
[...] man sich “Traffic And Weather” intensiv genug angehört hat konnte man dem Album doch noch etwas abgewinnen. Nämlich [...]