The Signal
Es ist nicht alles Gold was glänzt, jeder hat mal einen schlechten Tag und zum gewinnen gehört auch ein Verlierer. So kann eben auch nicht jedes neue Album gut sein. Hier ein paar davon.
Sugababes – Change
Zugegeben, hier phänomenal innovatives zu erwarten wäre Selbstbetrug vom Feinsten aber zumindest war genug Interesse da um zu sehen wie sich die Sugababes nach all den Jahren noch halten. Und das neue Album “Change” hat mit “About you now” zumindest eine eingängige Single zu bieten. Der Rest ist wie zu erwarten ganz nett, dabei recht poppig mit starken Dance-Einflüssen aber eben nichts, was das Herz eines Musikfreundes schneller schlagen lässt.
Außer man sieht sich die Videos an. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…
Dashboard Confessional – The Shade of Poison Trees
Relativ kurz nach der Veröffentlichung seines letzten Albums hat Dashboard Confessional jetzt ein neues Album am Markt. “The Shade of Poison Trees” heißt es und ist schon etwas schwungvoller geworden als sein Vorgänger. Dennoch warten Langzeit-Fans weiterhin vergeblich auf Nachfolger der Hits “Vindicated” und “Hands Down“, die Aushängeschilder des ein-Mann-Projekts. Es werden zwar (wieder) zahlreiche nette und gute Melodien geboten aber zu gering ist die Anzahl der Songs, die man als Hits bezeichnen könnte.
Am besten sind die Songs “Where there’s gold” und “Shade of poison trees” auf einem Album, das man ansonsten zwar schon gelungen nennen kann, aber das eben nicht mehr als nette (Hintergrund)Musik ist.
Sandra Nasic – The Signal
Sandra Nasic, ehemals Frontfrau der Guano Apes, wandelt nun auf Solo-Pfaden. Klingt nach guten Nachrichten. Musikalisch scheint sich für sie auch nicht viel geändert zu haben, so der Eindruck wenn man in ihr Album “The Signal” reinhört, doch bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass es doch ein wenig zu danceig geworden ist. Wär es nur das könnte man sich auf die übrigen Songs konzentrieren aber gerade bei denen hat man das Gefühl, dass der letzte zündende Gedanke nie gekommen ist. Am ehesten lassen einen die Songs “Right lane“, “Fever” und “Stop the crying” das vergessen.
So ist der Gesamteindruck aber der, dass etwas fehlt und man kann sich kaum wehren zu sagen, dass das wohl die ehemalige Band ist.
The Hives – The Black And White Album
Beim durchhören von “The Black And White Album” kann sich der Hörer einige Fragen stellen. Sind The Hives nur talentlose Krachmacher, die willkürlich Töne aneinander reihen oder Musiker, die bewusst den etwas unkonventionelleren Weg gehen, auch auf die Gefahr hin etwas Amateurhaft zu klingen.
Vielleicht weil ich schon zu alt dafür bin enstcheide ich mich für ersteres und bin vom aktuellen Werk, bei dem gerade mal die Single “Tick tick boom” kurz überzeugt, wenig bis gar nicht angetan.
