In the mix
Heute wollen wir uns Künstlern widmen deren Namen man vielleicht schon einmal gehört hat, mit denen man aber nichts Konkretes verbindet. Vielleicht ist für euch ja was dabei.
Saliva – Cinco Diablo
Auf einem Album, das eher härter ist (wenn vielleicht auch nicht für Saliva) sind es die ruhigeren Nummern, die herausstechen. Die Songs “Forever and a day“, “Family reunion” und “So long” sind dabei durchaus Chart-tauglich. Das restliche Album überzeugt nur bedingt.
Zur Band: Saliva ist eine Hard-Rock Band aus Memphis, die seit 10 Jahren in Musikbusiness aktiv ist. Kennen wird man sie am ehesten vom starken Dardevil-Soundtrack zu dem sie das Lied “Bleed for me” beigesteuert haben.
Itchy Poopzkid – Dead Serious
Itchy Poopzkid ist eine Deutsche Punkrock Band, die man vielleicht von MTV kennt, wo sie in der Show Band Trip gegen Madsen angetreten sind. “Dead Serious” lautet der Titel ihres aktuellen Albums, das zwar ganz nette aber nicht überragende Musik bietet. Einzig der Song “Last goodbye” hat dabei das Potential aufzufallen. Der Rest ist live sicher ganz unterhaltsam, wenn man hunderten Teenies beim hüpfen zusieht.
Scott Weiland – Happy In Galoshes
Scott Weiland, ehemals Sänger der Stone Temple Pilots und mittlerweile auch ehemals der Sänger von Velvet Revolver nutzt die Band-lose Zeit wieder einmal für ein Soloalbum. “Happy In Galoshes” ist der Titel des Werks, das recht PopRockCountry-mäßig klingt. Insgesamt ist es dabei aber recht unspektakulär. Faszinierend ist eigentlich nur, dass Scott Weiland bei jedem Song irgendwie anders klingt.
“Tangle with your mind” ist der einzige Song der gut ins Ohr geht. Viel wichtiger ist es aber auch, dass die “gesundheitlichen” Probleme nun angeblich überwunden sind.
White Lies – To Lose My Life
Die White Lies sind eine Indie-Rock Band aus England, die kürzlich ihr erstes Album “To Lose My Life” veröffentlicht haben. Vom Sound her sind sie durchaus mit den Killers zu vergleichen, wenn sie auch eher so klingen als hätten sie sich mehr an den vergangen Jahrzehnten orientiert. So ist immer wieder einmal etwas aus ihrer Musik herauszuhören, dass an Depeche Mode, The Cure oder Morrissey erinnert. In 2 von 3 Fällen hängt das sicher mit der Stimme des Sängers zusammen.
Auf einem Album, das durchgehend interessant ist (und das nicht einmal unbedingt im negativen Sinn) stechen vor allem die Songs “A Place To Hide” und “Unfinished Business” heraus. Leider hat es sich damit auch schon mit den Nummern, die dem Hörer in Erinnerung bleiben werden und das ist auch der Punkt, der eindeutig verbessert gehört. Es sind einfach zu wenige potentielle Hits auf dem Werk zu finden. Dennoch, es wird sicher spannend zu sehen wie es mit der Band weitergeht.
