For(n)ever

Lust auf ein paar Reviews? Hier sind welche. Zu den neuen Alben von Mando Diao, Razorlight und Hoobastank. Viel Spaß!

Mando Diao – Give Me Fire

Mando Diao sind mit ihrer aktuellen Single “Dance with somebody” bereits äußerst erfolgreich in den Charts und auch das Album “Give Me Fire“, das Mitte Februar erschienen ist, kann sich an guten Verkaufszahlen erfreuen. Bei so einer ersten Auskopplung ist das aber nicht überraschend.
So gesehen kann das Album nur an den hohen Erwartungen der Hörer scheitern. Und das wird es wahrscheinlich auch, denn es ist kein Song darauf zu finden der auch nur ansatzweise an die Qualität der ersten Single herankommt. Lieder wie “Give me fire“, “Crystal” oder “Come on come on” sind zwar nicht schlecht, aber interessant wäre wohl der passendere Ausdruck. Weitere Hits sind jedenfalls nicht zu erkennen. Schade eigentlich.

Razorlight – Slipway Fires

Razorlight sind also auch wieder da und auch bei ihnen ist die Chart-Präsenz nicht abzustreiten. Doch das kennt man bereits bei der Band, die dazu neigt möglichst viele Singles auszukoppeln. Zumindest im UK. Warum sollte es also beim aktuellen Album “Slipway Fires” anders sein. Der Song “Wire to wire” ist bereits veröffentlich und hat auch bereits einigen Erfolg eingespielt, “Hostage of love” ist dabei dem Vorbild zu folgen.
Dann hat es sich aber auch bald mit den Liedern der Platte, denen man ein Hit-Potential zusprechen würde. Der Track “Stinger” sticht als einziges noch als eindrucksvolle Ballade heraus. Der Rest ist eine Ansammlung durchschnittlicher PopRock-Nummern. Eine zweites “Schade” wäre dennoch fehl am Platz…

Hoobastank – For(n)ever

Um es gleich vorweg zu nehmen, die Musikexperten dieser Welt sind sich bereits jetzt einig, dass das aktuelle Album von Hoobastank gefloppt ist, denn die Verkaufszahlen sind einfach nicht so, wie man sie sich für diese Gruppe erwartet hätte. Vor allem nicht in den USA. Dabei ist “For(n)ever” erst seit Ende Jänner auf dem Markt und gar nicht mal so schlecht.
Gut, es ist nicht wirklich ein Hit darauf zu finden. Das ist schon ein Manko und erklärt vielleicht auch den Flop, denn ohne starke Single, die andauernd gespielt wird, ist es schon um einiges schwieriger ein Album ordentlich zu promoten. Es stimmt auch, dass diese Platte wieder ein wenig pop-iger geworden ist, was die Fans von Hoobastank nicht so wirklich anzusprechen scheint. Aber wenn man das außer acht lässt ist das aktuelle Werk nicht so schlecht.
Songs wie “I don´t think I love you“, “Sick of hanging on” und “Who the hell am I” (hat ein bisschen was von Rage Against The Machine) sind angenehm zu hören und die Nummern “You need to be here” und “My turn” (die aktuelle Single) können in den Charts sicher was reißen. Außerdem, mal ehrlich, so viele Chart-Erfolge hat diese Band bis jetzt auch nicht vorzuweisen, das man von einem Einbruch der Qualität sprechen könnte. Die guten Songs waren immer die, die nicht kommerziell erfolgreich waren. Und es ist ja nicht so als ob sich die Qualität einer Platte an den Verkaufszahlen ablesen lassen würde. Da gibt es allein in diesem Artikel Gegenbeispiele…